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Apolda

Projektname
Apolda

Datum
Jahr 2000

Technik
Aquarell mit Mischtechnik auf Papier

Abmessungen
30 x 42 cm

die Stadt

Dieser Stadt bin ich ans Herz gewachsen.
Und das ist schon ziemlich lange her.
Meine weitgereisten Augen sehen
nun von dieser Stadt ein bisschen mehr.

Tasten sich durch Straßen und um Ecken
voll Verwunderung bergauf und -ab
und finden die besond’ren Seiten
und seh’n ‘s genau, dies ist ‘ne tolle Stadt.
Ich find’ sie angenehm suspekt
weil überall ein Zauber steckt.

Was da schief steht, grau und abgeblättert.
Was herausgeputzt ist und erstrahlt.
Was verschwunden ist und was verwettert.
Was verkauft ist und noch nicht bezahlt…

Viel spontanes Grün, ganz zuversichtlich.
Bäume in der Wand und auf dem Dach.
Und Blumen, brav gepflanzt,
wer kann sie zählen.
Sie bieten allen alten Steinen Schach.
Ja, diese Stadt, ich hab’ sie lieb,
weil sie schon lange standhaft blieb.

O, man weiß wohl was ‘ne Stadt so wert ist
solang drin die Leute wohnen woll’n.
Und wenn sie durch uns hier so verehrt ist,
will sie, dass wir sie bewundern soll’n.

Wenn wir durch die Promenaden wandeln,
fühlen wir uns wie im Paradies.
Mit Überzeugung sag’ ich ‘s unverblümt:
die Stadt wird demnächst wieder mal berühmt.
Apolda lebt.
Ich bin gewiss,
weil sie in uns unsterblich is.